Scan to BIM & 3D-Modellierung aus Punktwolken

Vom Laserscan zum nutzbaren BIM-Modell – präzise, nachvollziehbar, bereit für Planung & Betrieb

Scan to BIM verbindet hochauflösende Vermessung mit modellbasierter Planung: Aus Punktwolken entstehen fachlich strukturierte 3D-Modelle, die Bestandsrealität widerspruchsfrei in CAD/BIM-Umgebungen abbilden. Das Ergebnis: belastbare Grundlagen für Umbau, Sanierung, FM, Kollisionsprüfung und Mengen.

Leistungsumfang

  • As-Built-Modellierung für Architektur, Tragwerk und TGA (disziplingetrennte Fachmodelle).
  • Modellierungstiefe nach Anforderung (Level of Information Need / LOIN) – z. B. von konzeptuell bis ausführungsnah.
  • Datenformate & Übergaben: IFC (openBIM), Revit-Familien/Projekte, DWG, Navisworks, E57/PTS/LAZ als Referenz.
  • Qualitätssicherung: Plausibilitäts- und Toleranzprüfungen, modellbasierte Prüfberichte, BCF-Themen für Rückfragen.
  • Georeferenzierung & CDE-Anbindung (Common Data Environment) auf Wunsch.

Warum Scan to BIM?

  • Planungssicherheit: Der reale Bestand wird geometrisch und semantisch präzise abgebildet – ideal für Umbau- und Sanierungsprojekte.
  • Effiziente Koordination: Interdisziplinäre Modelle erleichtern Kollisionsprüfungen und beschleunigen Freigaben.
  • Nachvollziehbarkeit: Lückenloser Bezug zur Punktwolke, dokumentierte Annahmen und klare Modellregeln.
  • Offene Zusammenarbeit: Austausch über IFC und definierte Informationsanforderungen (ISO 19650) unterstützt offene Workflows.

Typische Anwendungsfälle

  • Umbau & Erweiterung im Bestand
  • Bestandsdokumentation für FM & digitales Gebäudebuch
  • Kollisionsprüfung Architektur/Tragwerk/TGA
  • Mengen & Kostenermittlung auf belastbarer Geometrie
  • Genehmigungs- und Ausführungsplanung
  • Digitale Zwillinge & Asset-Management

Unser Workflow – transparent und skalierbar

  1. Datenerfassung: Terrestrisches Laserscanning und – projektspezifisch – Drohnen-LiDAR/Photogrammetrie für schwer zugängliche Bereiche.
  2. Registrierung & Aufbereitung: Zusammenführung der Scans zur georeferenzierten Punktwolke, Bereinigung von Rauschen, Festlegung von Ebenen/Koordinatensystemen.
  3. Fachmodellierung: Bauteilorientierte Modellierung in definiertem LOIN (Geometrie & Eigenschaften) je Fachdisziplin.
  4. Qualitätssicherung: Abgleich Modell ↔ Punktwolke, Toleranzberichte, BCF-Kommunikation für Änderungen.
  5. Übergabe & Integration: IFC/Revit/DWG, Projektdaten im CDE, verständliche Dokumentation und auf Wunsch Einweisung des Planungsteams.

Modellierungstiefe & Informationsanforderungen

Statt starrer „LOD-Listen“ werden Modellinhalte projektbezogen über Level of Information Need (LOIN) definiert. So lassen sich Geometrie und Attribute zielgerichtet auf Anwendungsfälle zuschneiden – z. B. kollektionsrelevante TGA-Trassen mit festgelegten Toleranzen, während sekundäre Elemente reduziert modelliert werden. Diese Klarheit senkt Aufwand und steigert Verlässlichkeit.

Datenformate & Kompatibilität

  • IFC (ISO 16739) für offenen, herstellerneutralen Austausch zwischen BIM-Systemen (z. B. Architektur, Tragwerk, TGA).
  • E57 (ASTM E2807) zur Archivierung/Weitergabe hochdichter Punktwolken inklusive Metadaten.
  • Native Pakete für Revit/IFC-Workflows, DWG-Ableitungen, Navisworks-Koordination.

Qualität & Nachvollziehbarkeit

  • Dokumentierte Toleranzen je Bauteilkategorie und Einsatzfall.
  • Prüfberichte mit Abweichungsvisualisierung und Rule-Sets, nachvollziehbar im Team.
  • BCF-basierte Kommunikation für klare Rückfragen und revisionssichere Freigaben.

FAQPage

Ausgangspunkt sind Punktwolken (z. B. terrestrisches Laserscanning, Drohnen-LiDAR). Zusätzlich hilfreich: Pläne, Nutzungsanforderungen, gewünschte Modelltiefe (LOIN), Koordinatensystem und Ziel-Formate (z. B. IFC/Revit).

Die erreichbare Genauigkeit hängt von Scan-Setup, Auflösung, Registrierung und Objektgeometrie ab. Üblich sind modellbezogene Toleranzkorridore, die im Projektauftrag definiert und im Prüfbericht nachgewiesen werden.

Standardmäßig als IFC (openBIM) und auf Wunsch als Revit-Dateien, ergänzt um Punktwolke (z. B. E57) und DWG-Ableitungen. Die Integration in ein CDE (z. B. Projektraum) ist möglich.

Über den Level of Detail (LOD): Geometrie und Attribute richten sich nach den Anwendungsfällen (z. B. Kollisionsprüfung, Mengenermittlung). Das vermeidet Übermodellierung und spart Zeit.

Ja. TGA-Hauptgewerke werden bauteilorientiert modelliert; Parameter und Toleranzen werden disziplinspezifisch abgestimmt.

Projekt im Bestand geplant? Ein kompaktes As-Built-Modell schafft Klarheit.

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